Spenden ermöglichen Rollstuhlfahrrad für HWK Rheinstetten
Dank Spenden von insgesamt über 10.000 Euro konnte die HWK Rheinstetten ein spezielles elektrisches Rollstuhlfahrrad anschaffen, das Menschen mit psychischen oder erworbenen Hirnbeeinträchtigungen Ausflüge in Natur und Stadt ermöglicht.
Mehr über
das Projekt
Eine Spende des gemeinnützige NH/HH-Recyclingvereins in Höhe von 8500 Euro ermöglichte die Anschaffung eines elektrisch betriebenen Rollstuhlfahrrads für die HWK-Betriebsstätte Rheinstetten. Neben Menschen mit psychischen Erkrankungen oder erworbenen Hirnschädigungen werden an diesem Standort auch Menschen mit komplexen Einschränkungen gefördert und unterstützt. Insbesondere für sie bietet das Rollstuhlfahrrad die Möglichkeit zu Ausflügen in den Ort oder die umliegende Natur.
Die Sonderanfertigung des technisch anspruchsvollen Rollstuhlrads betrug deutlich über 10.000 Euro. Der restliche Kaufpreis wurde von der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, sowie von E-Motions Technologies, einem Anbieter von E-Bikes mit Sitz in Rheinstetten und von dem niederländischen Hersteller Van Raam, beigesteuert.
Harald Kownatzky, Vorstandsvorsitzender des NH/HH-Recyclingvereins sagte bei der Spendenübergabe: „Unsere Satzung als gemeinnütziger Verein verlangt, dass wir alle erwirtschafteten Erträge für die Förderung von Lehre, Bildung und Forschung auf dem Gebiet der Elektrotechnik aufwenden. Darüber hinaus spenden wir aber jedes Jahr an eine sorgfältig ausgewählte soziale Einrichtung. In diesem Jahr unterstützen wir die im Raum Karlsruhe niedergelassenen Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe.“
Achim Herr, Betriebsstättenleitung Rehabilitation an der HWK-Betriebsstätte in Rheinstetten, freute sich über die großzügige Spende: „Unser Team kann nun mit den Menschen mit Behinderungen in der Nachbarschaft zu Wald und Wiesen wie in den Ort hinein schöne Touren machen. Für die rege Nutzung des Rollstuhlfahrrads stechen zwei Besonderheiten hervor: unsere sonnenverwöhnte Gegend sowie der E-Motor mit doppeltem Akku – das garantiert Ausflugslaune pur!“
Michel Lorenz, Geschäftsführer von E-Motions Technologies, sieht in der Spende des technisch anspruchsvollen Rollstuhlfahrrads eine sinnvolle Erweiterung seines e-Bike Angebots: „Mit dieser Sonderanfertigung tragen wir zur gelebten Freiheit von schwerbehinderten Menschen bei. Es ist eine Innovation, die das Fahrvergnügen nun auch zu Männern und Frauen bringt, die in unserer Spaß- und Freizeitgesellschaft zu oft vergessen werden, aber ein genauso großes Recht auf Fahrvergnügen haben wie alle anderen.“
Problem
Menschen mit psychischen oder erworbenen Hirnbeeinträchtigungen der HWK Rheinstetten hatten bislang keine Möglichkeit, eigenständig Ausflüge in die Natur oder die Stadt zu unternehmen.
Lösung
Durch Spenden konnte ein elektrisches Rollstuhlfahrrad finanziert werden, das sichere und gemeinsame Fahrten ermöglicht und so mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben schafft.
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